Politische Bildung mit rechtsextremen Gewalttätern

Seit über 12 Jahren setzt sich der Violence Prevention Network e. V. gegen Extremismus und Radikalisierung ein. Der Violence Prevention Network arbeitet mit jungen Menschen, die schwerste Gewaltstraftaten mit ideologisch-extremistischem Hintergrund verübt haben. Wie die Arbeit im Detail aussieht, was die Slow-Motion Methode ist und warum die Zukunft des Vereins bedroht ist, erzählt uns Thomas Mücke, Mitbegründer des Violence Prevention Network im folgenden Interview.

Der Akteur
Thomas Mücke, Mitbegründer von Violence Prevention Network. Dipl. Pädagoge und Dipl. Politologe, widmet sein gesamtes berufliches Schaffen von Beginn an der Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins für aufsuchende Jugend- und Sozialarbeit in Berlin (Gangway e.V.) und Trainer und Ausbilder für das Antigewalt- und Kompetenztraining und für Mediation. Als Dozent, Referent und Coach arbeitet er bundesweit zu Methoden der Antigewaltarbeit, Konfliktmanagement, Jugendarbeit, Straßensozialarbeit und Rechtsextremismus. In der Arbeit mit Jugendlichen legt Thomas Mücke größten Wert auf einen wertschätzenden und demütigungsfreien Umgang. Diese Haltung verschafft ihm den für den Erfolg in der Jugendarbeit so wichtigen Zugang zu den gefährdeten Jugendlichen.

Der Veranstalter
Violence Prevention Network e. V.
Alt-Moabit 73
10555 Berlin
Tel.: +49 30 – 3646 04 09
Fax: +49 30 – 3983 52 84
www.violence-prevention-network.de
http://chanceforchange.blog.de/
post@violence-prevention-network.de