Partizipative Veranstaltungsformate

CC by 3.0 DE – by Jöran Muuß-Merholz

CC by 3.0 DE – by Jöran Muuß-Merholz

Dass digitale Medien in der Bildungsarbeit kein Widerspruch zu realen Treffen im Seminarraum oder bei Konferenzen sind, zeigt das Projekt pb21.de.

Die Website pb21.de richtet sich an Menschen, die im Bildungsbereich, insbesondere in der politischen Bildung, aktiv sind. Dort werden Praxistipps und konkrete Werkzeuge, Hintergründe und Erfahrungen vorgestellt, bei denen es um den Einsatz von Web 2.0 in der Bildung geht. pb21.de ist ein gemeinsames Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem DGB Bildungswerk.

Anlässlich der Aktionstage Politische Bildung 2013 hat pb21.de ein Dossier zusammengestellt. Das Thema: Wie lassen sich Veranstaltungen in der Bildungsarbeit mithilfe von Social Media partizipativer gestalten? Wir übernehmen den Text unten.

Beim Einsatz von Web 2.0 in der Bildungsarbeit muss es nicht um E-Learning oder reine Online-Aktivitäten gehen. pb21.de prüft vor allem, in welcher Weise Social Media Präsenzveranstaltungen wie Unterricht, Workshops oder Tagungen bereichern kann. Dieses Dossier fasst bisherige Artikel rund um die Frage zusammen, wie Veranstaltungen mit Diensten des Web 2.0 partizipativer gestaltet werden können.

Im ersten Teil geht es um eher traditionelle Veranstaltungsformate. Der zweite Teil widmet sich gezielt „zwei-punkt-nulligen“ Veranstaltungsformaten wie Barcamps und anderen Unkonferenzen.

I. Social Media in Präsenzveranstaltungen

CC by 3.0 DE – by Jöran Muuß-Merholz

CC by 3.0 DE – by Jöran Muuß-Merholz

Tagungsdokumentation mit Web 2.0 – Praxisbeispiele von den Bensberger Gesprächen

Was kommt dabei heraus, wenn man Tagungsteilnehmende bittet, ihre Eindrücke kreativ im Internet zu dokumentieren? Guido Brombach stellt die Erfahrungen und die Ergebnisse der Teilnehmenden vor, die bei den Bensberger Gesprächen 2013 genau das taten. Die vier genutzten Dienste sind schon einzeln auf pb21.de vorgestellt worden: Comic Life, Prezi, Google Drive, Wallwisher. Zum Artikel

Twitter kreativ in Seminaren und Workshops einsetzen

Wenn von Twitter in der Bildungsarbeit die Rede ist, dann wird meist an Marketing oder Twitterwalls bei Konferenzen gedacht. Doch Twitter bietet auch eine beachtliche Bandbreite an kreativen Einsatzmöglichkeiten für Bildungsprojekte. Vom Storytelling bis zur Projektdokumentation reichen die Einsatzmöglichkeiten, die in diesem Artikel beispielhaft beschrieben werden.

Sieben Werkzeuge des Web 2.0 im Politikunterricht

CC by 3.0 DE – by Simon Schulz

CC by 3.0 DE – by Simon Schulz

Der (angehende) Lehrer Simon Schulz hat gleich sieben Werkzeuge aus dem Web 2.0 im Gemeinschaftskundeunterricht eingesetzt, seine Unterrichtseinheit zum Thema Europäische Union dokumentiert und evaluiert. Und als wäre das nicht genug, hat der Unterricht auch noch bilingual stattgefunden. Kann das funktionieren? Ein #pb21-Interview über Europakunde auf neuen Wegen

Politische Bildung auf Rundreise durch das Web 2.0

Vom 12.-17.8.2012 kamen in Hattingen 25 Menschen aus verschiedensten Bildungsbereichen zur #pb21-Fortbildung “Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit nutzen” zusammen. Im Anschluss daran entstand dieser Bericht mit 50 Links zu hilfreichen Texten und Werkzeugen.

Wallwisher und Stixy – Digitale Tafeldienste im Internet

Bei „Digitalen Tafeln“ denkt man vielleicht zuerst an interaktive Whiteboards – die häufig nur traditionelle Frontalformate verstärken. „Stixy“ und „Wallwisher“ sind dagegen Tafeln, die gemeinsam über Internet beschrieben werden können. Deren Funktionen und die Einsatzmöglichkeiten dieser Dienste erläutert dieser Artikel anhand von zahlreichen Beispielen.

II. Barcamps und Unkonferenzen

1G9s5VlDLZpA97sxUQjArsKaHIkgW5T6Mk_h-HwIDjsBarcamps übertragen das Prinzip des Web 2.0 in ein Veranstaltungsformat. Bei diesen “Mitmach-Konferenzen” können alle etwas beitragen und sind nicht nur Teilnehmende, sondern auch Teilgebende. Auch in der Bildungsarbeit werden diese “Unkonferenzen” immer beliebter.

Barcamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate

Das “EduCamp Bremen” ist ein Beispiel für höchst intensiven Einsatz von Web 2.0 zur gemeinsamen Gestaltung einer Veranstaltung. Thomas Bernhardt, Organisator des EduCamps erklärt die Eigenschaften von Barcamps im Allgemeinen, dem EduCamp im Besonderen und vor allem die Möglichkeiten zur partizipativen Gestaltung von Veranstaltungen. Zum Video

CC by 3.0 DE – by Jöran Muuß-Merholz

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Camper – das Barcamptool

Fast unverzichtbar für Barcamps ist eine Online-Plattform, über die Planung, Anmeldung, Themenplanung und Dokumentation läuft. Der Programmierer Christian Scholz hat barcamptools.eu genau für diese Zwecke entwickelt. Für pb21.de stellt er die kostenfreie Sammlung von Barcamptools in einem Artikel und einem WebTalk vor.

Leitfaden für Barcamps mit Jugendlichen

Das Partizipationsprojekt YouthPart hat einen Ratgeber „JugendBarcamps – Ein Leitfaden für die Praxis“ herausgegeben. Auf knapp 60 Seiten liefern die Autor/innen praktische Hinweise zu Planung, Organisation und Durchführung von Barcamps mit Jugendlichen. In unserem Artikel finden Sie das E-Book zum kostenlosen Download und ein Interview mit dem Autoren Jörg Eisfeld-Reschke.

Warum sich real treffen, wenn es doch Internet gibt?

Bei Hackathons und Booksprints, Eduhacks und Edithons treffen sich gerade diejenigen Menschen vor Ort zum Zusammen-Arbeiten und Zusammen-Lernen, denen häufig unterstellt wird, „alles nur noch über das Internet“ zu machen. Dabei kommen viele Anregungen für aktionsorientierte Formate in der Bildungsarbeit gerade aus der Szene von Software-Entwicklern oder Wikipedia-Aktivisten. Wir haben einen Überblick erstellt und ein Interview mit Philipp Schmidt am MIT Media Lab geführt. Zum Artikel

Das 10. EduCamp – ein Barcamp wird erwachsen

Das EduCamp ist in der deutschsprachigen Bildungsszene unangefochtener Platzhirsch unter den Barcamps. Die EduCamp-Community zählt inzwischen über 1.600 Mitglieder. Im Oktober 2012 fand das EduCamp zum 10. Mal statt. pb21.de war vor Ort. Hier ein Videobericht von Lutz Berger und ein Kommentar von Jöran Muuß-Merholz.

III. Grundlagen

Dossier “Partizipation”

Schon 2012 veröffentlichten pb21 und werkstatt.bpb.de ein gemeinsames Dossier mit Artikeln unter anderem zu Partizipation in Zeiten des digitalen Wandels und Schule als Lernort von Mitgestaltung und Teilhabe.

Eine Landkarte als Übersicht und fünf Beispiele

Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden? Diese Frage beantwortet eine Expertise, die Jöran Muuß-Merholz für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst hat. Der Text erörtert die Grundlagen des digitalen Umbruchs im Bildungsbereich, zeichnet eine Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für die Bildungsarbeit und beschreibt fünf Fallbeispiele. Zum Artikel